Themen & Workshops der Deutschen Publishing-Konferenz 2012

Schneller auf das schönste Medium: Papier

Die Vielfalt von Papieren kennt kaum Grenzen: Dick, dünn, eben, strukturiert, bunt, … Durch den geschickten Einsatz des richtigen Papiers kann man die Wirkung seiner Druckprodukte enorm steigern, erst recht wenn Veredelungen hinzukommen. Um ­einen Überblick über die enorme Vielfalt zu bekommen, hat LASERLINE die Blackbox, eine Sammlung von Papiermusterbänden und weiteren Hilfsmitteln, aufgelegt. Ronny Zenk von LASERLINE zeigt den praktischen Nutzen der Box an Beispielen. Für die digitalen Praktiker unter den Zuhörern zeigt Klaas Posselt im zugehörigen Praxisworkshop InDesign-Datenzusammenführung, wie man zeiteffizient ein solches Papiermusterbuch produziert.

Adobe Digital Publishing Suite für Einsteiger

Hier erfahren Sie, wie einfach sich mit der Adobe Digital Publishing Suite Layouts für Tablets wie das iPad erstellen lassen. Rufus Deuchler zeigt Ihnen, wie man die Folio Producer Tools am besten einsetzt und die Layouts zur Veröffentlichung vorbereitet.

Innovative Tools und Services fürs Publishing – von der Deutschen Post

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Obskures und Nützliches in Adobe InDesign

Unser Lieblingsprogramm bietet eine so große Vielfalt von Funktionen – einige von uns sind überzeugt, dass nicht mal seine Entwickler auch wirklich genau so geplant haben, was mit InDesign so alles möglich ist. Tim Gouder zeigt solche gleichermaßen obskuren wie nützlichen Funktionen. Manche davon sind erst auf den zweiten Blick erkennbar, andere werden sogar nur durch etwas „Tricksen“ überhaupt möglich. Wer diese Funktionen kennt, kann InDesign erstaunliche Dinge vollbringen lassen oder sich zumindest ein paar alltägliche Tätigkeiten erheblich vereinfachen. Ach ja, und das eine oder andere­ verspätete Osterei ist wohl auch darunter.

GREP in InDesign

Mit Hilfe von GREP kann man wahre Suchen-&-Ersetzen-Wunder vollbringen. Durch Platzhalter, variable Trefferlängen und die Verwendung der Suchergebnisse in der Ersetzung erschließen sich zahlreiche neue Möglichkeiten. So kann man mit GREP beispielsweise Telefonnummern oder Tausenderstellen trennen, Vornamen abkürzen, falsche­ Schreibweisen aufspüren, alle Produktnummern in einem Dokument suchen und noch vieles mehr.

Der Vortrag bietet einen systematischen Einblick in den Umgang mit GREP. Durch praxis­orientierte Beispiele können Sie ihr Wissen direkt im Arbeitsalltag einsetzen.

EPUB – fortgeschrittene Techniken

Mit dem jetzigem Stand der Entwicklung ist es nicht möglich, bereits vorhandene Printprodukte auf einfache Art in ein digitales Buch (EPUB) zu wandeln, und so ist in den meisten Fällen Nacharbeiten angesagt. In dieser Session zeigt Kai Rübsamen, wie Sie einzelne Elemente im EPUB gezielt oder global verändern, wie Fehler beim Export aus InDesign heraus behoben werden, und wie man Gestaltungselemente direkt im EPUB ergänzt.

Eröffnungskeynote

Abschlusskeynote

Keynote

Mustervorlagenbau mit InDesign, Teil 2

Teil 2: Die Briefingliste für den Kunden, das sinnvolle Erstellen einer Masterdatei und das Befüllen von gut strukturierten Bibliotheken erleichtern den Auftrag und schaffen Transparenz beim Nutzer der Vorlagen. Praktische Anwendungstipps und viele Bei­spiele für den InDesign-Anwender!

Woodwing Digital Publishing

Effizientes Tablet Publishing direkt aus dem Printredaktionssystem von WoodWing.

Eingebettet in definierte Prozessabläufe, und unter Einsatz von WooodWing-Features sowie des Produktionsleitstandes ContentStation, zeigt der Implementierungspartner united systems ag App-Erstellung für iPad und Android-Devices als eine Option des Multi-Channel-Managements.

WoodWing spezifische Widgets erweitern die Standardmöglichkeiten der Rich-Content-Anreicherung. 

Barrierefreie PDFs aus InDesign effizient erstellen

Häufig denkt man erst an Barrierefreiheit, wenn das fertige Ergebnis in Form eines Druck- oder Web-PDF vorliegt. Die vom PDF ausgehende Bearbeitung ist jedoch zeit- und kostenintensiv. Indesign CS5.5 bietet die Möglichkeit, den Weg zu einem barrierefreien und mobilen PDF entscheidend abzukürzen. Wie sieht eine kluge Vorarbeit aus? Was bleibt noch in Acrobat X Pro zu tun? Welche nützlichen Zusatzwerkzeuge gibt es? Der Vortrag stellt den Weg exemplarisch anhand einer Beispieldatei vor, liefert wertvolle Praxistipps, die Sie sonst nirgends nachlesen können, und gibt einen Crashkurs in Semantik und Struktur an Hand einer kleinen Übung.

Arbeitsalltag InDesign (Tipps & Tricks)

Rufus Deuchler zeigt Ihnen in dieser Session die kleineren Neuigkeiten in InDesign CS6, mit deren Hilfe Sie Layouts sowohl für den Druck als auch für Tablets bequemer erstellen können. Dabei werden auch ein paar ältere Funktionen aus früheren Versionen aufgefrischt, die manch einem vielleicht nicht (mehr) geläufig sind.

Mustervorlagenbau mit InDesign, Teil 1

Teil 1: Die perfekte Erstellung von Vorlagen in InDesign erleichtert im folgenden Arbeitsprozess die tägliche Umsetzung auch komplizierter Layouts. Hier geht es um Grundeinstellungen von InDesign, Satzspiegel und aufeinander aufbauende Mustervorlagen. Das Verbinden von Objektformaten mit aufeinanderfolgenden verschachtelten Absatz- und Zeichenformaten macht die Umsetzung der Layouts um ein Vielfaches bequemer.

Redaktionsworkflow für kleine Gruppen mit InDesign und InCopy

Im Zusammenspiel von InDesign und InCopy stehen Werkzeuge zur Verfügung, die unvergleichliche Vorteile für reibungslose redaktionelle Abläufe bieten: Alle Beteiligten können parallel und ohne gegenseitige Beeinträchtigung am selben Dokument arbeiten.

Kai Rübsamen zeigt in dieser Session, wie man die meist komplizierten Korrekturprozesse durch InCopy stark vereinfachen kann, und welche Spielregeln man dabei einhalten muss. Lösungen für web- oder PDF-basierende Korrekturen kommen ebenfalls zur Sprache.

Adobe Creative Cloud

Die Creative Suite 6 ist da und mit ihr die Creative Cloud. Doch wie kann man sich das jetzt eigentlich vorstellen? Ingo Eichel von Adobe zeigt die neue Creative Cloud mit all ihren Funktionen und zugehörigen Apps und erklärt die Vorteile. Denn neben Photoshop Touch, Photoshop Nav, Adobe Edge, Adobe Proto und weiteren Apps können Sie noch viel mehr mit der Creative Cloud erreichen. So können mehrere Geräte synchron gehalten sowie Daten online gespeichert und freigegeben werden.

Adobe Digital Publishing Suite für Profis

Die Adobe Digital Publishing Suite ist das wohl bekannteste und verbreitetste Tool, um digitale Magazine für iPad und Android-Tablets zu erstellen. Das wundert auch nicht, liegt dem Tool doch InDesign zugrunde, eines der meistgenutzten Layoutwerkzeuge. Mit den vertrauten Mitteln hat man schnell ein digitales Magazin erstellt. Doch es gibt viele Tücken und Kniffe, die nicht jeder kennt. Möchte man eine etwas anspruchsvollere­ Publi­kation mit interaktivem Inhalt erstellen, stößt man schnell an Grenzen. Anselm Hannemann zeigt, wie man noch viel mehr aus der DPS herausholen kann.

InDesign und XML

XML begegnet man in InDesign in unterschiedlichen Zusammenhängen. Zum einen in Form der Werkzeuge, mit deren Hilfe sich XML-Daten in ein InDesign-Dokument importieren und im Layout platzieren, oder (umgekehrt) Text- und Bildobjekte mit XML-Tags auszeichnen und als XML exportieren lassen. Darüber hinaus kennt InDesign seit CS4 die XML-basierte InDesign Markup Language (IDML), welche das ältere Interchange Format abgelöst hat und ganze Dokumente in einer XML-Repräsentation ex- und importieren kann. Im Rahmen der Session werden beide Techniken voneinander abgegrenzt und praxisorientierte Empfehlungen gegeben, für welche Workflows und für welchen Anwendertyp sie jeweils geeignet sind.

Living on the „Edge“

Was genau ist Adobe Edge, welche Möglichkeiten bietet es, und was bringt es uns Pub­lishern? Stephan Mitteldorf gibt einen Einblick in die Arbeit mit Edge, in Beispiele ­anderer Anwender und zeigt, wie Edge-Projekte in interaktive InDesign-Dokumente eingebaut werden können.

Kreativität trotz Zeitdruck: Lieferketten-Management im Publishing

Wir wollen Information zu jeder Zeit, an jedem Ort, über unterschiedliche Kanäle. Für kreative Teams entsteht so eine hochkomplexe Produktion mit vielen Elementen, unzähligen Arbeitsschritten sowie unterschiedlichsten Prozessbeteiligten – und alles unter enormem Zeit- und Kostendruck. Florian Bläsing erläutert anhand von Praxisbeispielen, wie man erfolgreiche Konzepte aus der industriellen Fertigung auf das Publishing überträgt und sich so Zeit und Kostenvorteile verschafft. Der Vortrag zeigt, dass nur eine moderne, ganzheitliche Betrachtung im Sinne eines Lieferketten-Managements zu mehr Transparenz und Effizienz führt, bei der am Ende mehr Freiraum für Kreativität entsteht.

Publishing heute und morgen

Horst Huber vom WERK II stellt sich der Herausforderung und versucht einen Blick in die Zukunft des Publishing zu werfen. Wo geht die Reise hin, was wird sich verändern?

In den letzten Jahren hat sich doch sehr viel getan – es sind Begriffe wie „Digital Publishing“, „Cross-Media-Publishing“ oder „Automatisierung“ entstanden, doch immer noch gibt es viele Probleme, auf mehrere Kanäle gleichzeitig zu publizieren. Horst Huber versucht zu analysieren, resümieren und einen Weg für die Zukunft zu lichten.

Tablet-Publishing – Übersicht

Die Welt des Tablet Publishing wächst und wächst. Viele Tablets, Systeme und Werk­zeuge sind auf dem Markt. Doch was ist interessant, was lohnt sich, und was ist für welche Zwecke geeignet? Jörg Oyen, Tablet-Publishing-Spezialist, stellt eine große Übersicht über die Werkzeuge zusammen und gibt einen guten Einblick in den Markt.

Tabellen mit InDesign

Der Umgang mit Tabellensatz in InDesign ist sehr vielseitig. Den verschiedenen Anforderungen des Tagesgeschäfts kann man mit mehreren Ansätzen begegnen. Wir sehen in diesem Vortrag Tabellensatz, -formatierung, -geometrien und Besonderheiten mit Grafiken in Tabellen und wiederum Tabellen als Grafiken. Wir besprechen verschiedene Ansätze vor dem Hintergrund effektiver Korrekturläufe im Alltag, ebenso die Verknüpfung von Tabellen mit Office-Dateien und anspruchsvollem Tabellensatz für das Formularwesen. 

Neuerungen in der Creative Suite 6

Lernen Sie die wichtigsten neuen Designfunktionen der Adobe Creative Suite 6 kennen. Die neueste Version beinhaltet nach wie vor unsere Lieblingsprogramme wie InDesign, Photoshop und Illustrator, und bei uns bekommen Sie ­einen Überblick über das, woran Adobe in den letzten Monaten gearbeitet hat.

InDesign Scripting für Einsteiger

Viele Routinearbeiten mit InDesign, die in der Ausführung zeit- und nervenaufreibend sind, können von Skripten übernommen werden. Die Automatisierung per Skripting ist gar nicht so schwer wie oft vermutet.

Der Vortrag zeigt erste Schritte mit der Programmiersprache JavaScript. Welche Aufgaben können automatisiert werden? Welche Voraussetzungen sind nötig? Welche Werkzeuge und Hilfsmittel werden eingesetzt? Und natürlich Ihr erstes kleines Skript!

Diskussionsrunde: Tablets, PDFs und mehr. Was bringt die Zukunft?

Im Publishing ist in den letzten Jahren kein Stein auf dem anderen geblieben, alle ­Bereiche wurden neu sortiert. Von „Print ist tot, es lebe Print“ über „Jeder Mensch ist ein Pub­lisher“ (frei nach Joseph Beuys) und App-artigen Auswüchsen bis hin zu sich aus den Absonderungen des Netzes selbst generierenden Zeitschriften – jeden Morgen wird ein neuer Trend zum Paradigma gekürt.

Da stellt sich die Frage: Wo bleibt Bekanntes und Bewährtes im Kern bestehen, wo wird es von neuen Ansätzen verdrängt? Print wird noch lange nicht sterben, wird sich aber weiter und teilweise drastisch ändern. Manche heißen Trends sind bereits am App-flauen.­ Wie sieht Tablet Publishing in Zeiten der Übermacht von Amazon und Apple aus? Wo bleiben Inhalte wirklich wichtig, wo lässt sich mit glitzernden Glas­perlen mehr Geld verdienen? Welche Technologien und Konzepte können sich auf längere Sicht halten oder durchsetzen?

Exemplarisch soll anhand von Tablet Publishing, Print und PDF, EPUB, strukturierter Medien­produktion und „Single-Source“-Generatoren ausgelotet werden, was die Wirklichkeit in den nächsten Jahren prägen wird, wo es Chancen gibt, und wo Strohfeuer ganz von alleine wieder erlöschen werden. Wie so oft wird es viele Wahrheiten geben – und viele Möglichkeiten für jeden unter uns.

Colormanagement beim PDF-Export

An welcher Stelle im Produktionsprozess eine Farbkonvertierung in den Zielfarbraum durchgeführt wird, bestimmt essenziell, wie Sie die Dokumentenanlage und den PDF-Export angehen sollen. Erfahren Sie in diesem Vortrag, wie ein verfahrensangepasster und ein medienneutraler Workflow mit InDesign funktionieren, und an welchen Stellen Sie dabei Vorkehrungen treffen müssen bzw. welche Fallen uns InDesign dabei stellen kann. Sie werden dabei von der Anlage der Farbmanagement-Einstellungen bis hin zur PDF-Ausgabe und auch die Ausgabe für andere Kanäle Hinweise erhalten, um das Thema­ Colormanagement handhabbarer zu machen. Es werden die Ausgabe für CMYK mit und ohne Sonderfarben, wie auch die einfarbige Ausgabe behandelt.

EPUB für Jedermann

Digitale Bücher werden in naher Zukunft immer wichtiger. In dieser Session erhalten Sie einen Überblick über mögliche Formate, Reader und zusätzliche Software.

Kai Rübsamen zeigt, welche Informationen aus InDesign direkt in das digitale Buch (EPUB) übernommen werden, und wie Dokumente im Idealfall aufgebaut sein müssen.

Typografie mit InDesign – Möglichkeiten mit OpenType

In der heutigen Zeit der Automatisierung bleibt kaum noch Zeit für gute Typografie. Das OpenType-Fontformat bietet jedoch komfortable Möglichkeiten, den Schriftsatz mittels automatischer und manueller Funktionen feintypografisch zu optimieren.

In diesem Vortrag erklärt Ralf Herrmann, was technisch hinter dem OpenType-Format steckt, und wird an praktischen Anwendungsbeispielen zeigen, wie sich die OpenType-Funktionen in InDesign effektiv nutzen lassen.

Die spannende Welt von Illustrator

Illustrator jenseits von Zeichenstift und Pathfinder-Bedienfeld verwenden, um interessante Headline-Typografie, Umrandungen oder Infografiken zu gestalten, die bis zum letzten Moment editierbar bleiben. Hat man die entsprechenden Werkzeuge und Funktionen einmal für sich entdeckt und ist ihrem besonderen Charme erlegen, dann ergeben sich Lösungen für knifflige Konstruktionen fast von selbst. In diesem Kontext zeigt Monika Gause außerdem die vielen spannenden Neuigkeiten aus Illustrator CS6.

Formate Deluxe in InDesign

Manuelle Formatierung in InDesign sollte nur die kreative Basis von klar definierten Formaten sein. Denn eine gut geplante Einrichtung und konsequente Anwendung von Typo-, Tabellen- und Objektformaten sorgt für zeitliche und qualitative Vorteile, ganz besonders bei wiederholter Umsetzung von grafischen Publikationen. In dem Vortrag werden weiterhin praktische Funktionen zur Anwendung von Formaten und deren Nutzen bei der Weitergabe von Inhalten in Verzeichnissen oder Exporten besprochen.

InDesign Scripting für Fortgeschrittene

Normalerweise startet man ein Skript, indem man im Skripten-Bedienfeld doppelklickt. Aber es geht auch anders. Ein Skript kann auch auf bestimmte Events, beispielsweise das Speichern, Drucken oder auch nur das Ändern der Auswahl, reagieren. Damit sind dem Anwender viele neue Möglichkeiten gegeben: So wäre es möglich, per Skript beim Aufruf des Speichern-Befehls zu kontrollieren, ob alle Bilder aktuell sind.

Zusammen mit der Möglichkeit, per Skript eigene Menübefehle oder gar ganze Menüs anzulegen, erlaubt das einen viel tieferen Eingriff in InDesign als nur über das Bedienfeld.

Der Vortrag erklärt die Konzepte, die man verstanden haben sollte, um sich per Skript tief in InDesign „einzuwühlen“.

Barrierefreie Dokumente – Einführung

Barrierefreiheit – das war doch was mit „Tagging“ und bei Bildern dranschreiben, was man darauf sieht und so. Sobald eine Tabelle oder Fußnote ins Spiel kommt, ist das praktisch eine Art Geheimwissenschaft, wo man nie weiß, wie weit man sich wirklich durch undurchsichtige Werkzeuge quälen muss. Lässt man die erbsenzählenden Barriere­freiheitsfanatiker mal für einen Moment verstummen und konzentriert sich auf das Wesentliche, zeichnet sich schnell ab, dass das Erstellen barrierefreier Dokumente eine ziemlich coole Angelegenheit ist, zumal es inzwischen brauchbare Programme dafür gibt. 

Der Vortrag baut Barrieren gegenüber dem Thema Barrierefreie Dokumente ab und zeigt auf, was heute geht, was dieses und nächstes Jahr noch kommt, und wie man mit der Lösung eines eigentlich kleinen Problems sich womöglich ziemlich große Potenziale­ erschließen kann.

Ein Layout, viele Medien – Wege und Fallstricke

Es ist für viele InDesign-Anwender normal, nachträglich am Seitenformat ihres Layouts etwas ändern zu müssen – sei es, dass der Satzspiegel sich verschiebt oder die Anzeige doch nicht eine Drittelseite, sondern eine Viertelseite bekommt. Sobald Sie mit Digital Publishing anfangen, wird alles noch viel dringlicher. Dass Seiten sowohl im Hoch- als auch Querformat vorliegen können, ist nur der Anfang. Denn manche Tablets haben eine Auflösung von 1024 × 768 und andere von 1200 × 700. Hier sollte man die Werk­zeuge kennen, mit denen diese Anpassungsarbeiten leichter und schneller erreicht werden.

Arbeiten mit großen Dokumenten in InDesign

Müssen große Dokumente in kürzester Zeit umbrochen werden, so ist das auch für ­Profis oft eine Herausforderung. Um dieser gewachsen zu sein, sollte eine gewisse Arbeitsvorbereitung im Grunddokument erfolgen und beim Layouten auf InDesigns moderne Techniken zurückgegriffen werden.

In die Arbeitsvorbereitung müssen Sie das Musterseitenkonzept der Aufgabe anpassen, Platzhalter (Textvariablen) und Marken anwenden, intelligente Farbnamenkonzepte­ ­wählen, mit Kapitelnummern arbeiten und das Listenkonzept für Aufzählungen im Fließtext korrekt einsetzen.

Beim Layouten müssen Sie Strategien zur Übernahme von Texten, zur schnellen Formatierung von Inhalten und zum Einbinden von Marginalien und Bildern beherrschen. ­Dabei sollten Ihnen schnelle Formatierungsmöglichkeiten, das Verankern, die Verwendung von Snippets und Bibliotheken sowie das Anlegen von Querverweisen geläufig sein.

Als abschließende Arbeiten müssen dann noch ein Index und das Inhaltsverzeichnis erstellt werden, möglichst jedoch dynamisch, damit Änderungen nicht zweifach gemacht werden müssen. Sollte dabei auch noch, quasi als Abfallprodukt, die hierarchische Struktur des Inhalts in Form von Lesezeichen entstehen, so ist damit schon die Grundinteraktivität und Navigationsmöglichkeit für die Barrierefreiheit in PDF-Dateien sichergestellt.

Automatisierung mit InDesign

Jörg Oyen zeigt, wie verschiedene Layoutarten und Seitenelemente mit Blick auf Verwendung von Daten, semi- bis vollautomatischen Umbruch sowie Wiederverwendung von gestalteten Inhalten in anderen Medienformaten zusammenspielen und zeitnah ­bereitgestellt werden können.